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Wo wir beim Rock sind, bleiben wir mal dabei. Steven Tyler, wir erinnern uns, war in einer Klinik. Währenddessen suchten seine Bandkollegen von Aerosmith einen neuen Sänger, was Tyler nicht gefiel. Gleich Anwälte eingeschaltet, wir haben ja Kohle, unsereins hätte nur einen gebraucht und die Sache war erledigt. Jetzt werden die Jungs doch wieder zusammen auftreten. Zwischen dem 11. und 13. Juni gibts in England das "Download-Festival". Während alle sich einen runterladen, rocken die die Bühne. Recht so. Übrigens werden auf dem selbigen Festival auch "AC/DC", die "Stone Temple Pilots", "Megadeath", "Rage Against The Machine", Billy Idol und "Motörhead" dabei sein. Also nicht eben ne kleine Nummer. Ärger ist auch wieder so ein gutes Stichwort. Den hat nämlich Mister Liam Gallagher verursacht. Der nahm stellvertretend für die Kultrocker von Oasis bei den Brit Awards einen Preis entgegen. Statt aber eine Dankesrede zu halten, dankte er lediglich seinen Kollegen Paul „Bonehead“ Arthurs, Paul „Guigsy“ McGuigan und Alan White. Seinen Bruder erwähnte er mit keinem Wort. Stattdessen fing er so heftig an zu pöbeln, dass die Veranstalter das Mikrofon abstellen mussten. Liam verließ die Bühne und drückte den Preis einem Unbekannten in die Hand. Unnötig, aber sicher richtig dann das abschließende Kommentar von Moderator Peter Kay: "Was für ein Idiot." Der deutsche Schlager ist ja besser als sein Ruf. Zumindest dachte ich das bisher immer. Aber dann kam Wendler und mit ihm sogar eine Doku-Soap, mit der er neuerdings Fernseh-Deutschland belästigt. "Der Wendler-Clan". Als wenn das noch nicht genug wäre, kommt jetzt auch noch ein Buch von ihm. "Die Faust des Schlagers". Na hoffentlich landet nicht die eines Fans mal in seinem Gesicht, ob das ein Bestseller wird sollte fraglich bleiben. Warum eigentlich? Aufmerksamkeit, Ruhm, oder braucht der Mensch Geld? Wenn Letzteres der Fall ist, würde ich eine Spendenaktion zugunsten von Michael Wendler vorschlagen. Dann hat er Geld und wir unsere Ruhe vor diesen unnützen Ergüssen. Zum Abschluss der Woche noch ein Doppelpfui an den Jahrmarkt der Eitelkeiten. Die Zeitschrift Vanity Fair beleuchtet in ihrer aktuellen Ausgabe die Newcomer des Jahres. Mit dabei unter anderem Kristen Stewart, Abbie Cornish und Evan Rachel Wood. Alle auch auf dem Cover, aber sie alle werden in den Schatten gestellt von Gabourey Sidibe. Die Dame geht als DIE Entdeckung des Jahres neben solcher Größen wie Sandra Bullock und Meryl Streep ins Rennen um den Oscar für die beste Hauptdarstellerin. Auch wenn das Magazin ihr im Innenteil ein Interview widmete, durfte sie nicht aufs Cover. Die Frage ist warum? Weil sie zu dick ist, oder gar weil sie schwarz ist? Mit ihren 200 Kilo ist sie sicher nicht das Standartmodell für eine Vanity Fair. Dennoch ist das für mich ein Skandal und das absolute Pfui der Woche. Ich pfui mich mal in die Ecke und genieße das Wochenende. Ich hoffe ihr tut das auch, bis dahin sag ich ganz liebe Grüße und bis die nächste Woche. Euer
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| Geschrieben von: Thorsten Polenz V.i.s.P. |
| 2010/02/20 11:19:56 |






